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Distr@l · WIBank

Hessen fördert KI-Projekte bis zu 1 Mio. € — eines der großzügigsten Landesprogramme Deutschlands.

Hessens Hauptinstrument ist Distr@l mit sechs Förderlinien für ambitionierte Innovationsvorhaben (2-stufig: Skizze → Vollantrag). Schwerpunkte 2026: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur. Wichtig: Der niedrigschwellige DIGI-Zuschuss wurde im Juni 2026 eingestellt — keine neuen Anträge mehr möglich.

1 Mio. €
max. Distr@l
(sechs Förderlinien)
DIGI
Zuschuss eingestellt
(seit Juni 2026)
2-stufig
Skizze + Vollantrag
(Distr@l)
⚠️ DIGI-Zuschuss eingestellt (Stand Juni 2026). Das Bewerbungsportal der WIBank ist geschlossen, weitere Förderaufrufe sind nicht vorgesehen — Hintergrund ist die Haushaltskonsolidierung des Landes. Nur bereits im Zufallsauswahlverfahren ausgewählte Unternehmen können noch innerhalb ihrer individuellen Zusagefrist antragen; die Warteliste wird nicht mehr berücksichtigt. Distr@l läuft unverändert weiter. Für kleinere Einstiegsvorhaben weichen wir auf Distr@l Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig), die BAFA-Beratungsförderung oder Bundesprogramme aus.
Eine Auxdata-Einführung fällt in die Distr@l-Schwerpunkte. Die hessischen Schwerpunkte 2026 — KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen — bilden exakt das ab, was eine Auxdata-Implementierung leistet. Großer Hebel, klar förderfähig.
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Auf einen Blick

Zusammenfassung — alles Wichtige in Kürze

Förder-Übersicht Hessen

Hessens Hauptinstrument ist Distr@l (bis 1 Mio. € über sechs Förderlinien, 2-stufiges Skizzen-Verfahren). Der DIGI-Zuschuss (50 %, bis 10.000 €) wurde im Juni 2026 eingestellt — das Bewerbungsportal ist geschlossen, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Die Einreichtermine 2026 für Distr@l sind verstrichen; den nächsten Stichtag bitte direkt bei der WIBank erfragen.

Programm
Distr@l (DIGI-Zuschuss eingestellt 06/2026)
Träger
WIBank · Min. f. Digitale Strategie
Max. Förderung
Distr@l bis 1 Mio. €
Förderquote
i. d. R. 50 % (je nach Linie & KMU-Größe)
Verfahren
Distr@l: 2-stufig · Linie 1 einstufig
Besonderheit
KI + IT-Sicherheit über Distr@l Linie 2B
  • Distr@l: 2-stufig (Skizze beim Ministerium → Vollantrag bei WIBank); Linien 2A/2B fördern 100.000–500.000 €; Einreichtermine 2026 verstrichen — nächsten Stichtag bei der WIBank erfragen
  • DIGI-Zuschuss eingestellt (Juni 2026): keine neuen Anträge, Warteliste geschlossen — Einstiegs-Alternativen: Distr@l Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) oder BAFA-Beratung
  • IT-Sicherheit hat kein eigenes Programm — läuft über Distr@l 2B oder Bund (KMU-innovativ); De-minimis-Obergrenze 300.000 € über 3 Jahre
📄 Förder-Leitfaden Hessen 2026 — KI & IT-Sicherheit (PDF) Vollständiger Leitfaden mit allen Programmen, Steckbriefen und Beispielrechnungen PDF laden →
Programm-Status 2026

Distr@l ist der hessische Hauptweg — der DIGI-Zuschuss ist eingestellt

Lange gab es in Hessen zwei sich ergänzende Programme: den niedrigschwelligen DIGI-Zuschuss für kleinere Einstiegsprojekte und Distr@l als große Linie. Seit Juni 2026 gilt: Der DIGI-Zuschuss ist eingestellt — Distr@l (inkl. der einstufigen Linie 1 für Machbarkeitsstudien) trägt die Landesförderung.

DIGI-Zuschuss · eingestellt

DIGI-Zuschuss Hessen

eingestelltseit Juni 2026
Bewerbungsportal geschlossen · keine neuen Aufrufe geplant
  • Förderphase im Juni 2026 ausgelaufen (Haushaltskonsolidierung)
  • Nur bereits ausgeloste Unternehmen können noch in ihrer Zusagefrist antragen
  • Warteliste des Zufallsverfahrens wird nicht mehr berücksichtigt
  • Alternativen: Distr@l Linie 1, BAFA-Beratung, ZIM (Bund)
Distr@l · aktiv

Distr@l (WIBank)

bis 1 Mio. €max. Zuschuss
Sechs Förderlinien · 2-stufiges Verfahren · große Hebel
  • Schwerpunkt KI, Data Economy, Prozessautomatisierung
  • Auch digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur
  • Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt
  • Sechs Linien — von Machbarkeitsstudie bis Wachstum
Distr@l im Detail

Sechs Förderlinien — eine passt zu Deinem Vorhaben

Distr@l bündelt sechs Förderlinien über den gesamten Innovationszyklus. Diese fünf sind für KI- und IT-Sicherheits-Vorhaben am relevantesten — je nach Reifegrad und Volumen wählen wir die passende. Ich helfe Dir bei der Auswahl.

Linie 1
Machbarkeitsstudien
Einstufig (Ausnahme — direkter Antrag, keine Skizze). Vorklärung, Architektur-Studien, Proof-of-Concept für KI-Vorhaben.
Linie 2A
Digitale Produktinnovationen
100.000–500.000 € · FuE für neue digitale Produkte/Dienste. Neuartige KI-Produkte über dem Stand der Technik.
Linie 2B
Digitale Prozessinnovationen
100.000–500.000 € · KI-gestützte Produktionsautomatisierung, intelligente Wertschöpfung — und IT-Sicherheit mit Innovationsgehalt.
Linie 3
Wissens- & Technologietransfer
EFRE-kofinanziert · Verbundvorhaben mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Linie 4B
Wachstum (KMU)
Bezuschusst Personalkosten zur Skalierung innovativer Geschäftsideen — etwa für den Aufbau eines KI-Teams.

Praxistipp: Seit der DIGI-Einstellung ist für kleine, klar abgegrenzte Vorhaben die Linie 1 (Machbarkeitsstudie) der schnellste Landesweg — einstufig, direkter Antrag bei der WIBank ohne Skizze. Größere Prozess-Implementierungen mit Innovationsgehalt laufen über Linie 2B, KI-Produktentwicklung über Linie 2A (jeweils ab 100.000 €). Wichtig: Distr@l 2A/2B starten erst bei 100.000 € — kleinere Vorhaben unter dieser Schwelle adressieren wir über Bundesprogramme (ZIM) oder die BAFA-Beratungsförderung.

Antragsberechtigung

Bist Du antragsberechtigt?

Drei Fragen zu Distr@l, dann weißt Du es. Wenn eine Antwort „Nein“ lautet, helfen Dir Bundes-Alternativen wie ZIM oder die BAFA-Beratungsförderung weiter.

KMU mit Betriebsstätte in Hessen?
Projekt mit klarem Digital-/KI-Bezug? (Schwerpunkte 2026: KI, Data Economy, Plattformen)
Innovationsgehalt für Distr@l 2A/2B? (sonst Linie 1 oder Bundeswege)
✓ Hessen → Distr@l
Distr@l: bis 1 Mio. € (6 Linien) · Einstieg: Linie 1 Machbarkeitsstudie (einstufig)

Eine „Nein“-Antwort? Hessens Landesprogramme fallen für Dich raus — schau Dir ZIM (FuE-Charakter, bis 310.500 €), die BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) oder die kostenlosen Mittelstand-Digital-Zentren an.

Praktischer Hinweis: Distr@l läuft 2-stufig — erst Projektskizze beim Hessischen Ministerium für Digitale Strategie, dann Vollantrag bei der WIBank. Ausnahme: Linie 1 (Machbarkeitsstudien) ist einstufig — direkter Antrag ohne Skizze, gute Einstiegsoption seit der DIGI-Einstellung.

Förderfähig — und was nicht

Was geht durch, was fällt raus

Bei Distr@l gelten klare Förderkriterien. Die rechte Liste ist genauso wichtig wie die linke.

Was gefördert wird

  • KI, Machine Learning, Data Economy
  • Prozessautomatisierung und digitale Plattformen
  • Sichere IT-Infrastruktur (Cybersicherheit)
  • Externe Beratung, Konzeption, Implementierung
  • Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen als Projektteil
  • Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt (Distr@l)

Was NICHT gefördert wird

  • Bereits begonnene Maßnahmen (auch mündliche Bestellung zählt)
  • Standard-Software ohne Implementierungstiefe
  • Standard-Webseiten, klassisches Online-Marketing
  • Eigene Personal- und Reisekosten
  • Reiner laufender Betrieb / Hosting-Gebühren
  • Doppelförderung mit anderen Programmen für dieselbe Maßnahme
Förderbereich IT-Sicherheit

IT-Sicherheit in Hessen — kein eigenes Programm, aber zwei klare Wege

Anders als Bayern (Förderbereich 2.2) oder NRW (MID-Digitale Sicherheit) hat Hessen kein dediziertes Cybersicherheits-Programm. Seit der Einstellung des DIGI-Zuschusses (Juni 2026) läuft IT-Sicherheit über Distr@l Linie 2B (bei Innovationsgehalt) sowie über Bundesprogramme und die BAFA-Beratungsförderung.

🛡️ NIS-2 betrifft jetzt den Mittelstand. Das NIS-2-Umsetzungsgesetz ist am 06.12.2025 in Kraft getreten — statt rund 4.500 sind jetzt etwa 30.000 Unternehmen betroffen. Schwellenwerte: ab 50 Beschäftigten oder über 10 Mio. € Umsatz in einem der 18 Sektoren. Die Vorbereitung (ISMS, Risiko-Analyse, BSI-Grundschutz) ist über BAFA-Beratung und — mit Innovationsgehalt — über Distr@l Linie 2B förderfähig.
A

BAFA & Bund für IT-Sicherheit

Ohne DIGI-Zuschuss tragen Bund und Beratungsförderung den IT-Basis-Schutz: BAFA für die Strategie, KMU-innovativ für die Forschung, § 82 SGB III für Schulungen.

  • BAFA-Beratung: 50 % / max. 1.750 € — ISMS, NIS-2-Voraudit, Risiko-Analyse
  • KMU-innovativ Cybersicherheit (Bund): 50 % + Boni für FuE
  • § 82 SGB III: Cyber-Schulungen in Kleinbetrieben (< 10 MA) bis 100 %
B

Distr@l Linie 2B — Cyber-Innovation

Für größere IT-Sicherheits-Vorhaben mit echtem Innovationsgehalt (100.000–500.000 €): neue Methoden in IT-Prozessen als digitale Prozessinnovation.

  • KI-gestützte Threat Detection, OT-Security
  • Zero-Trust-Architekturen, neue Verschlüsselung
  • „Sichere IT-Infrastruktur“ ist 2026-Schwerpunkt — auch Dual-Use

Bund & Beratung ergänzend: KMU-innovativ Cybersicherheit (BMFTR, 50 % + KMU-Boni, Stichtage 15.4. & 15.10.) für FuE · BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) für Risiko-Analyse, NIS-2-Voraudit, ISMS-Konzept · § 82 SGB III für Cyber-Schulungen in Kleinbetrieben (< 10 MA, bis 100 %) · Beratung über IHK Hessen innovativ, RKW Hessen und das Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt.

Kombi-Strategie KI + IT-Sicherheit

Beide Themen fördern — die hessische Logik

Hessens Förderlogik nach der DIGI-Einstellung: Distr@l deckt den gesamten Innovationszyklus ab — von der einstufigen Machbarkeitsstudie (Linie 1) über Produkt- und Prozessinnovationen (2A/2B) bis zum Wachstum (4B). Kleinere Beratungs- und Einstiegsvorhaben laufen über BAFA und Bundesprogramme.

🔗 Neue Einstiegslogik ohne DIGI: Wer früher den DIGI-Zuschuss für eine kleine KI- oder Security-Maßnahme genutzt hätte, startet jetzt über die BAFA-Beratung (bis 1.750 €) oder direkt über Distr@l Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig). Das größere Folgevorhaben läuft dann über Linie 2A/2B — sauber abgegrenzt, ohne Doppelförderung.
Einstieg / VorklärungDistr@l (Umsetzung)Sinnvoll für …
BAFA-Beratung (50 %, bis 1.750 €)Linie 1 — Machbarkeitsstudie (einstufig)Vorklärung + Studie vor dem großen Antrag
ZIM (Bund, bis 310.500 €, FuE)Linie 2A — digitales KI-Produkt (100–500 T€)FuE-Vorhaben gestaffelt ausbauen
— (nicht nötig)Linie 2B — Prozessinnovation KI + IT-Sec (100–500 T€)großes Vorhaben mit beiden Aspekten
BAFA-Beratung (bis 1.750 €)Linie 4B — Wachstum (Personalkosten)Vorklärung + Skalierungs-Team

Wichtig: dieselbe Kostenposition nie in zwei Programmen abrechnen — die Doppelförderungsregel gilt auch zwischen Bund und Land. De-minimis-Obergrenze: 300.000 € über drei Steuerjahre (EU-VO 2023/2831).

So arbeiten wir zusammen

So gehen wir das gemeinsam an

Förderung ist kein Selbstläufer — entscheidend ist, die Vorhaben richtig zu schneiden. Das ist genau mein Job. In drei Schritten vom ersten Gespräch zur umgesetzten Lösung.

1

Förder-Erstprüfung

Kostenlos, rund 30 Minuten. Wir klären, ob dein Vorhaben förderfähig ist, welcher Förderweg greift (KI, IT-Sicherheit oder beides) und welche Förderhöhe realistisch ist.

  • Antragsberechtigung & De-minimis-Spielraum checken
  • Realistische Förderhöhe einschätzen
  • Kein Verkaufsgespräch — eine ehrliche Ersteinschätzung
2

Den richtigen hessischen Weg schneiden

Seit der DIGI-Einstellung trägt Distr@l die Landesförderung — mit sechs Linien und einer Lücke unter 100.000 €. Genau hier setze ich an: das Vorhaben so schneiden, dass es in den passenden Topf fällt.

  • Distr@l-Linie wählen (2A Produkt / 2B Prozess) und die Skizze schärfen
  • Einstieg ohne DIGI: Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) oder BAFA-Beratung prüfen
  • Die Lücke unter 100 T€ über ZIM/Bund schließen
  • KI und IT-Sicherheit in Distr@l 2B bündeln
3

Antrag & Umsetzung begleiten

Ich begleite den Antrag bis zum Bescheid — und danach die eigentliche Umsetzung: KI-Plattform-Einführung mit Auxdata und Team-Trainings, die als Schulungsanteil mitgefördert werden.

  • Antragstellung & Kommunikation mit der Förderstelle
  • Umsetzung der KI-Lösung (DSGVO-konform mit Auxdata)
  • Team-Befähigung über geförderte Schulungen
Antragsverfahren (Distr@l)

In sechs Schritten zum Bescheid

So läuft ein Distr@l-Antrag praktisch ab — diesen 2-stufigen Ablauf gehe ich mit Dir gemeinsam durch. Ausnahme: Linie 1 (Machbarkeitsstudien) ist einstufig — direkter Antrag bei der WIBank, Schritt 2 und 3 entfallen.

1
Vorbereitung
Use Case definieren, passende Distr@l-Linie wählen, Angebote einholen.
2
Projektskizze
Beim Hessischen Ministerium für Digitale Strategie einreichen.
2-stufig · Skizze zuerst
3
Einladung Vollantrag
Bei positiver Bewertung der Skizze: Aufforderung zum Antrag bei WIBank.
4
Online-Antrag
Vollantrag bei WIBank. Detaillierte Kalkulation + Innovationsbeschreibung.
5
Förder­bescheid
WIBank prüft Antrag und erlässt Bescheid mit Auflagen.
6
Auszahlung
Nach Projektabschluss + Verwendungsnachweis (ggf. Zwischen­auszahlungen).

Praxistipp: Plane für Distr@l mindestens 4–6 Monate vom Skizzen-Entwurf bis zum Bescheid ein. Die 2-stufige Logik kostet Zeit, sichert aber im Gegenzug ein qualifiziertes Feedback bereits in der Skizzen-Phase — Du investierst keinen vollen Antragsaufwand ohne grünes Licht. Die Einreichtermine 2026 sind verstrichen; den nächsten Stichtag erfrägst Du am besten direkt bei der WIBank — verspätete Skizzen können mitunter in der nächsten Sitzung berücksichtigt werden.

Beispielrechnungen aus der Praxis

Was bleibt am Ende für Dich übrig?

Drei typische Konstellationen — Beispielrechnungen auf Grundlage realer Projekte, keine Angebote. Sie zeigen die hessische Spannweite nach der DIGI-Einstellung: von der BAFA-Beratung bis zum 200.000-€-Distr@l-Zuschuss.

BAFA · KI + IT-Sicherheit

Kleiner Einstieg: Strategieberatung KI & Security

20 Mitarbeitende · Beratung vor der Umsetzung
KI-Readiness & Use-Case-Workshop1.800 €
NIS-2-Voraudit & ISMS-Ersteinschätzung1.700 €
Gesamt förderfähige Beratung3.500 €
BAFA-Beratungsförderung (50 %, Deckel 1.750 €)
1.750 € Zuschuss
Eigenanteil: 1.750 € · Umsetzung später über Distr@l
Kombi · BAFA + Distr@l 2A

KI-Produkt über Distr@l, Strategie über BAFA

40 Mitarbeitende · zwei getrennte Anträge
Antrag 1 · BAFA (Strategieberatung, 3.500 €)1.750 €
Antrag 2 · Distr@l 2A (KI-Produkt, 250.000 €)125.000 €
Zuschuss gesamt126.750 €
BAFA 1.750 € + Distr@l 2A 125.000 €
126.750 € Zuschuss
Voraussetzung: beide Vorhaben sauber getrennt (keine Doppelabrechnung)
Innovations- und KI-Bezug

Wie Du den hessischen Schwerpunkt überzeugend begründest

Distr@l priorisiert 2026 explizit fünf Schwerpunkte: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur. In meinen Anträgen funktionieren diese Argumentationslinien gut:

  • Multi-Modell-Routing: „Statt einem einzelnen Sprachmodell wählt die Plattform pro Anfrage das fachlich und sicherheitstechnisch optimale aus 80+ Modellen aus — eine im KMU-Segment seltene Architektur.“
  • Knowledge Graph statt klassischem RAG: „Die Lösung modelliert Beziehungen zwischen Entitäten explizit — sie geht über reine Vektor-Suche hinaus und liefert nachvollziehbare Ergebnisse statt Halluzinationen.“
  • Souveräne Datenhaltung: „Erstmals wird die rechtssichere Nutzung führender US-/CN-KI-Modelle in einer DSGVO-konformen deutschen Infrastruktur ermöglicht. Das ist im aktuellen KMU-Markt einzigartig.“
  • Branchenspezifische Agenten: „Die entwickelten Agenten bilden Prozesse ab, für die kein Standardprodukt existiert.“

Praxistipp: Die Distr@l-Skizze ist Deine wichtigste Phase. Vor Einreichung empfehle ich ein Vorgespräch beim Ministerium oder bei der WIBank — die Sachbearbeiter sind häufig hilfsbereit und sagen Dir früh, ob Deine Linien-Wahl trägt und welche Argumentation greift.

Direkt loslegen

Frag direkt nach — oder lass uns gemeinsam starten

Du willst sofort wissen, was für dein Vorhaben drin ist? Frag den Auxdata-Assistenten live — er kennt die Förderprogramme aller Bundesländer. Und wenn’s konkret wird, bringen wir es für dich in Gang.

● live Auxdata-Assistent — frag nach deiner Förderhöhe

Die Auskunft ist KI-generiert, und Förderprogramme ändern sich schnell — alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich klären wir das gemeinsam.

Kutzschbach Innovations

Wir bringen das für dich in Gang — ab 300 € pauschal

Du willst nicht allein durch den Antrag? Wir prüfen dein Vorhaben, schneiden die Förderstrategie und helfen bei der Erstellung des Antrags — als planbare Pauschale ab 300 €.

Förder-Hilfe anfragen →
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Gibt es den DIGI-Zuschuss noch?
Nein — der DIGI-Zuschuss ist mit Ablauf der Förderphase im Juni 2026 endgültig eingestellt. Das Bewerbungsportal der WIBank ist geschlossen, weitere Förderaufrufe sind nicht vorgesehen (Hintergrund: Haushaltskonsolidierung). Nur Unternehmen, die bereits im Zufallsauswahlverfahren ausgewählt wurden, können noch innerhalb ihrer individuellen Zusagefrist antragen; die Warteliste wird nicht mehr berücksichtigt. Alternativen für kleinere Vorhaben: Distr@l Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig), BAFA-Beratungsförderung oder Bundesprogramme wie ZIM.
Wie funktioniert das 2-stufige Verfahren bei Distr@l?
Stufe 1: Du reichst eine Projektskizze beim Hessischen Ministerium für Digitale Strategie ein. Bei positiver Bewertung erhältst Du die Aufforderung zum Vollantrag. Stufe 2: Vollantrag bei der WIBank mit detaillierter Kalkulation. Die Skizzen-Phase kostet weniger Aufwand und sichert Dir früh Feedback — ein Vorteil, kein Nachteil. Ausnahme: Linie 1 (Machbarkeitsstudien) ist einstufig — direkter Antrag ohne Skizze.
Welche Distr@l-Linie passt zu meiner Auxdata-Einführung?
Kleine, klar abgegrenzte Einführungen klären wir seit der DIGI-Einstellung über Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) oder die BAFA-Beratung vor. Geht es um eine größere KI-gestützte Prozessinnovation (ab 100.000 €), passt Linie 2B (Digitale Prozessinnovationen); für die Entwicklung eines eigenen digitalen KI-Produkts Linie 2A. Linie 3 ist Wissens-/Technologietransfer (EFRE-Verbund mit Forschung), Linie 4B fördert Personalkosten zur Skalierung. Die Linien-Wahl schärfen wir gemeinsam in der Skizze.
Wann ist der nächste Distr@l-Stichtag?
Die Einreichtermine 2026 (Linien 1–2: 22.02. und 26.04.; Linie 4: 15.02. und 12.04.) sind allesamt verstrichen. Distr@l sieht pro Förderlinie in der Regel zwei Einreichungstermine pro Jahr vor — der nächste reguläre Termin dürfte damit erst 2027 anstehen. Bitte den aktuellen Stand direkt bei der WIBank oder dem Ministerium erfragen: Verspätete Skizzen können mitunter dennoch in der nächsten Sitzung behandelt werden.
Welche IT-Sicherheits-Förderung gibt es in Hessen?
Hessen hat kein eigenes Cyber-Programm, und der DIGI-Zuschuss (früher der niedrigschwellige Weg für Firewall, EDR, MFA, ISMS) ist seit Juni 2026 eingestellt. Aktuell läuft IT-Sicherheit über Distr@l Linie 2B für größere Innovationsvorhaben (KI-Threat-Detection, OT-Security, Zero-Trust) sowie über KMU-innovativ Cybersicherheit (Bund, FuE), die BAFA-Beratungsförderung (50 % / max. 1.750 €) für NIS-2-Voraudit und ISMS-Konzept und § 82 SGB III für Schulungen in Kleinbetrieben.
Wie lange dauert der Antrag bis zur Bewilligung?
Distr@l: 4–6 Monate inklusive 2-stufigem Verfahren. Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) geht deutlich schneller. Plane das in Dein Projekt-Timing ein — die Einreichtermine 2026 sind verstrichen, den nächsten Stichtag bitte bei der WIBank erfragen.
Darf ich vor dem Förderbescheid Verträge abschließen?
Nein. Erst nach Eingangsbestätigung der WIBank darfst Du verbindliche Bestellungen platzieren — auf eigenes Risiko, falls der Antrag in der Prüfung doch scheitert.
Was ist mit Dual-Use-Projekten?
Distr@l erlaubt Dual-Use-Projekte ausdrücklich. Das ist nicht selbstverständlich — viele andere Landesprogramme schließen das aus. Falls Dein Vorhaben einen Dual-Use-Charakter hat, solltest Du das in der Skizze explizit erwähnen.
Kann ich Programme kombinieren?
Nicht für dieselbe Maßnahme — Doppelförderung ist generell ausgeschlossen. Du kannst aber z.B. zuerst eine Machbarkeitsstudie über Linie 1 oder eine BAFA-Beratung nutzen und anschließend Distr@l 2A/2B für die Umsetzung, sofern die Vorhaben sauber abgrenzbar sind. Strategisch sinnvoll bei größeren Projekten.
Bekomme ich die Förderung als Vorschuss oder erst nach Abschluss?
Bei kleineren Projekten erst nach Abschluss mit Verwendungsnachweis. Bei größeren Distr@l-Vorhaben sind Zwischen­auszahlungen nach Projektphasen möglich — das ist beim Antrag mit der WIBank zu klären.

Lust auf ein unverbindliches Gespräch?

Im 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob Dein KI- oder IT-Sicherheits-Vorhaben förderfähig ist, welche Distr@l-Linie passt — und wie wir die Skizze rechtzeitig zum nächsten Einreichtermin vorbereiten (aktuelle Stichtage erfragen wir für Dich bei der WIBank).

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Zuletzt geprüft: 3. Juli 2026