Hessen fördert KI-Projekte bis zu 1 Mio. € — eines der großzügigsten Landesprogramme Deutschlands.
Hessen kombiniert zwei Programme: den niedrigschwelligen DIGI-Zuschuss (50 %, bis 10.000 €) — der als Einziger im Bund KI und IT-Sicherheit in EINEM Antrag erlaubt — und das großvolumige Distr@l mit sechs Förderlinien für ambitionierte Innovationsvorhaben. Schwerpunkte 2026: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur.
(sechs Förderlinien)
(50 %, Einstieg)
(Distr@l)
Zusammenfassung — alles Wichtige in Kürze
Förder-Übersicht Hessen ▾
Hessen bietet zwei eigenständige Programme: den DIGI-Zuschuss (50 %, bis 10.000 €, KI + IT-Sicherheit in einem Antrag — aber nur EINMAL pro Unternehmen, Antragsberechtigung per wöchentlicher Zufallsauswahl) und Distr@l (bis 1 Mio. € über sechs Förderlinien, 2-stufiges Skizzen-Verfahren). Nächster Distr@l-Stichtag laut WIBank: 05.07.2026.
- DIGI-Zuschuss: KI und IT-Sicherheit kombinierbar in einem Antrag — aber nur einmal pro Unternehmen, daher strategisch einsetzen (max. 50.000 € Projektvolumen)
- Distr@l: 2-stufig (Skizze beim Ministerium → Vollantrag bei WIBank); Linien 2A/2B fördern 100.000–500.000 €; nächster Stichtag 05.07.2026
- IT-Sicherheit hat kein eigenes Programm — läuft über DIGI (kombiniert) oder Distr@l 2B; De-minimis-Obergrenze 300.000 € über 3 Jahre
DIGI-Zuschuss oder Distr@l — was passt zu deinem KI-Vorhaben?
Hessen bietet zwei sich ergänzende Programme. Der DIGI-Zuschuss ist niedrigschwellig für kleinere Einstiegsprojekte. Distr@l ist die große Linie — mit sechs Förderlinien für unterschiedliche Vorhaben und bis zu 1 Mio. € Zuschuss.
DIGI-Zuschuss Hessen
- ✓ KI und IT-Sicherheit in EINEM Antrag kombinierbar
- ✓ Antragsberechtigung per wöchentlicher Zufallsauswahl (WIBank)
- ✓ Auch für Freie Berufe, Solo-Selbstständige & Mikrounternehmen
- ✓ Aber: nur EINMAL pro Unternehmen — strategisch einsetzen
Distr@l (WIBank)
- ✓ Schwerpunkt KI, Data Economy, Prozessautomatisierung
- ✓ Auch digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur
- ✓ Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt
- ✓ Sechs Linien — von Machbarkeitsstudie bis Wachstum
Sechs Förderlinien — eine passt zu deinem Vorhaben
Distr@l bündelt sechs Förderlinien über den gesamten Innovationszyklus. Diese fünf sind für KI- und IT-Sicherheits-Vorhaben am relevantesten — je nach Reifegrad und Volumen wählen wir die passende. Ich helfe dir bei der Auswahl.
Praxistipp: Für eine kleine, klar abgegrenzte Auxdata-Einführung (bis 50.000 € Projektvolumen) ist der DIGI-Zuschuss der schnellste Weg. Größere Prozess-Implementierungen mit Innovationsgehalt laufen über Linie 2B, KI-Produktentwicklung über Linie 2A (jeweils ab 100.000 €). Wichtig: Distr@l 2A/2B starten erst bei 100.000 € — die Lücke zwischen DIGI-Deckel (50.000 € Volumen) und Distr@l-Minimum schließen wir mit Bundesprogrammen (ZIM).
Bist du antragsberechtigt?
Drei Fragen für Distr@l oder DIGI-Zuschuss, dann weißt du es. Wenn eine Antwort „Nein“ lautet, helfen dir Bundes-Alternativen wie ZIM oder die BAFA-Beratungsförderung weiter.
Eine „Nein“-Antwort? Hessens Landesprogramme fallen für dich raus — schau dir ZIM (FuE-Charakter, bis 310.500 €), die BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) oder die kostenlosen Mittelstand-Digital-Zentren an.
Praktischer Hinweis: Distr@l läuft 2-stufig — erst Projektskizze beim Hessischen Ministerium für Digitale Strategie, dann Vollantrag bei der WIBank. Der DIGI-Zuschuss ist einstufig und schneller — gute Einstiegsoption für kleinere Vorhaben.
Was geht durch, was fällt raus
Bei Distr@l und DIGI-Zuschuss gelten ähnliche Förderkriterien. Die rechte Liste ist genauso wichtig wie die linke.
Was gefördert wird
- KI, Machine Learning, Data Economy
- Prozessautomatisierung und digitale Plattformen
- Sichere IT-Infrastruktur (Cybersicherheit)
- Externe Beratung, Konzeption, Implementierung
- Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen als Projektteil
- Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt (Distr@l)
Was NICHT gefördert wird
- Bereits begonnene Maßnahmen (auch mündliche Bestellung zählt)
- Standard-Software ohne Implementierungstiefe
- Standard-Webseiten, klassisches Online-Marketing
- Eigene Personal- und Reisekosten
- Reiner laufender Betrieb / Hosting-Gebühren
- Doppelförderung mit anderen Programmen für dieselbe Maßnahme
IT-Sicherheit in Hessen — kein eigenes Programm, aber zwei klare Wege
Anders als Bayern (Förderbereich 2.2) oder NRW (MID-Digitale Sicherheit) hat Hessen kein dediziertes Cybersicherheits-Programm. IT-Sicherheit läuft über dieselben zwei Instrumente wie KI — und genau das ist der Hebel: im DIGI-Zuschuss lassen sich beide Themen in einem Antrag bündeln.
DIGI-Zuschuss für IT-Sicherheit
Die Verbesserung der IT-Sicherheit ist ausdrücklicher Förderbereich — kombinierbar mit KI in einem Antrag (50 %, bis 10.000 € bei 4.000–50.000 € Volumen).
- Firewall, EDR, MFA, neue Sicherheitssysteme
- ISMS-Aufbau, NIS-2-Vorbereitung
- KI-Modul + Security-Maßnahme in EINEM Antrag
Distr@l Linie 2B — Cyber-Innovation
Für größere IT-Sicherheits-Vorhaben mit echtem Innovationsgehalt (100.000–500.000 €): neue Methoden in IT-Prozessen als digitale Prozessinnovation.
- KI-gestützte Threat Detection, OT-Security
- Zero-Trust-Architekturen, neue Verschlüsselung
- „Sichere IT-Infrastruktur“ ist 2026-Schwerpunkt — auch Dual-Use
Bund & Beratung ergänzend: KMU-innovativ Cybersicherheit (BMFTR, 50 % + KMU-Boni, Stichtage 15.4. & 15.10.) für FuE · BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) für Risiko-Analyse, NIS-2-Voraudit, ISMS-Konzept · § 82 SGB III für Cyber-Schulungen in Kleinbetrieben (< 10 MA, bis 100 %) · Beratung über IHK Hessen innovativ, RKW Hessen und das Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt.
Beide Themen fördern — die hessische Logik
Hessens Förderlogik ist eigen: keine zwei Förderbereiche in einem Programm (wie Bayern 2.1+2.2 oder NRW MID-D + MID-DS), sondern zwei separate Programme. Der Clou: Der DIGI-Zuschuss erlaubt KI und IT-Sicherheit in einem einzigen Antrag.
| DIGI-Zuschuss | Distr@l (ergänzend) | Sinnvoll für … |
|---|---|---|
| KI + IT-Sicherheit kombiniert (bis 10.000 €) | Linie 1 — Machbarkeitsstudie | Vorklärung + kleine Umsetzung |
| IT-Basis-Schutz (bis 10.000 €) | Linie 2A — digitales KI-Produkt (100–500 T€) | Security über DIGI, Produkt über Distr@l |
| — (nicht genutzt) | Linie 2B — Prozessinnovation KI + IT-Sec (100–500 T€) | großes Vorhaben mit beiden Aspekten |
| KI + Security (bis 10.000 €) | Linie 4B — Wachstum (Personalkosten) | Umsetzung + Skalierungs-Team |
Wichtig: dieselbe Kostenposition nie in zwei Programmen abrechnen. DIGI-Gefördertes kann nicht zusätzlich in Distr@l — die Doppelförderungsregel gilt. De-minimis-Obergrenze: 300.000 € über drei Steuerjahre (EU-VO 2023/2831).
So gehen wir das gemeinsam an
Förderung ist kein Selbstläufer — entscheidend ist, die Vorhaben richtig zu schneiden. Das ist genau mein Job. In drei Schritten vom ersten Gespräch zur umgesetzten Lösung.
Förder-Erstprüfung
Kostenlos, rund 30 Minuten. Wir klären, ob dein Vorhaben förderfähig ist, welcher Förderweg greift (KI, IT-Sicherheit oder beides) und welche Förderhöhe realistisch ist.
- Antragsberechtigung & De-minimis-Spielraum checken
- Realistische Förderhöhe einschätzen
- Kein Verkaufsgespräch — eine ehrliche Ersteinschätzung
Den richtigen hessischen Weg schneiden
Hessen hat zwei Programme mit ganz unterschiedlicher Logik — und eine Lücke dazwischen. Genau hier setze ich an: das Vorhaben so schneiden, dass es in den passenden Topf fällt.
- DIGI-Zuschuss strategisch setzen — er geht nur einmal pro Unternehmen
- Distr@l-Linie wählen (2A Produkt / 2B Prozess) und die Skizze schärfen
- Die 50–100 T€-Lücke zwischen DIGI-Deckel und Distr@l-Minimum über ZIM/Bund schließen
- KI und IT-Sicherheit sauber bündeln (DIGI) oder trennen (Distr@l)
Antrag & Umsetzung begleiten
Ich begleite den Antrag bis zum Bescheid — und danach die eigentliche Umsetzung: KI-Plattform-Einführung mit Auxdata und Team-Trainings, die als Schulungsanteil mitgefördert werden.
- Antragstellung & Kommunikation mit der Förderstelle
- Umsetzung der KI-Lösung (DSGVO-konform mit Auxdata)
- Team-Befähigung über geförderte Schulungen
In sechs Schritten zum Bescheid
So läuft ein Distr@l-Antrag praktisch ab — diesen 2-stufigen Ablauf gehe ich mit dir gemeinsam durch. Beim DIGI-Zuschuss entfällt Schritt 2 und 3 (einstufig direkt bei WIBank).
Praxistipp: Plane für Distr@l mindestens 4–6 Monate vom Skizzen-Entwurf bis zum Bescheid ein. Die 2-stufige Logik kostet Zeit, sichert aber im Gegenzug ein qualifiziertes Feedback bereits in der Skizzen-Phase — du investierst keinen vollen Antragsaufwand ohne grünes Licht. DIGI-Zuschuss läuft typisch 4–8 Wochen.
Was bleibt am Ende für dich übrig?
Drei typische Konstellationen — Beispielrechnungen auf Grundlage realer Projekte, keine Angebote. Sie zeigen die hessische Spannweite: vom kombinierten DIGI-Antrag bis zum 200.000-€-Distr@l-Zuschuss.
KMU bündelt KI & Sicherheit in einem Antrag
Software-KMU entwickelt ein digitales KI-Produkt
KI-Produkt über Distr@l, IT-Sicherheit über DIGI
Wie du den hessischen Schwerpunkt überzeugend begründest
Distr@l priorisiert 2026 explizit fünf Schwerpunkte: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur. In meinen Anträgen funktionieren diese Argumentationslinien gut:
- Multi-Modell-Routing: „Statt einem einzelnen Sprachmodell wählt die Plattform pro Anfrage das fachlich und sicherheitstechnisch optimale aus 80+ Modellen aus — eine im KMU-Segment seltene Architektur.“
- Knowledge Graph statt klassischem RAG: „Die Lösung modelliert Beziehungen zwischen Entitäten explizit — sie geht über reine Vektor-Suche hinaus und liefert nachvollziehbare Ergebnisse statt Halluzinationen.“
- Souveräne Datenhaltung: „Erstmals wird die rechtssichere Nutzung führender US-/CN-KI-Modelle in einer DSGVO-konformen deutschen Infrastruktur ermöglicht. Das ist im aktuellen KMU-Markt einzigartig.“
- Branchenspezifische Agenten: „Die entwickelten Agenten bilden Prozesse ab, für die kein Standardprodukt existiert.“
Praxistipp: Die Distr@l-Skizze ist deine wichtigste Phase. Vor Einreichung empfehle ich ein Vorgespräch beim Ministerium oder bei der WIBank — die Sachbearbeiter sind häufig hilfsbereit und sagen dir früh, ob deine Linien-Wahl trägt und welche Argumentation greift.
Frag direkt nach — oder lass uns gemeinsam starten
Du willst sofort wissen, was für dein Vorhaben drin ist? Frag den Auxdata-Assistenten live — er kennt die Förderprogramme aller Bundesländer. Und wenn’s konkret wird, bringen wir es für dich in Gang.
⚠Die Auskunft ist KI-generiert, und Förderprogramme ändern sich schnell — alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich klären wir das gemeinsam.
Wir bringen das für dich in Gang — ab 300 € pauschal
Du willst nicht allein durch den Antrag? Wir prüfen dein Vorhaben, schneiden die Förderstrategie und helfen bei der Erstellung des Antrags — als planbare Pauschale ab 300 €.
Förder-Hilfe anfragen →Häufig gestellte Fragen
DIGI-Zuschuss oder Distr@l — wie entscheide ich?
Wie funktioniert das 2-stufige Verfahren bei Distr@l?
Welche Distr@l-Linie passt zu meiner Auxdata-Einführung?
Wie komme ich überhaupt an den DIGI-Zuschuss?
Stimmt es, dass es den DIGI-Zuschuss nur einmal gibt?
Welche IT-Sicherheits-Förderung gibt es in Hessen?
Wie lange dauert der Antrag bis zur Bewilligung?
Darf ich vor dem Förderbescheid Verträge abschließen?
Was ist mit Dual-Use-Projekten?
Kann ich beide Programme kombinieren?
Bekomme ich die Förderung als Vorschuss oder erst nach Abschluss?
Lust auf ein unverbindliches Gespräch?
Im 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob dein KI- oder IT-Sicherheits-Vorhaben förderfähig ist, welches der beiden Programme (oder welche Distr@l-Linie) passt — und wie wir die Skizze oder den DIGI-Antrag rechtzeitig zum nächsten Stichtag (05.07.2026) vorbereiten.
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