Hessen fördert KI-Projekte bis zu 1 Mio. € — eines der großzügigsten Landesprogramme Deutschlands.
Hessens Hauptinstrument ist Distr@l mit sechs Förderlinien für ambitionierte Innovationsvorhaben (2-stufig: Skizze → Vollantrag). Schwerpunkte 2026: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur. Wichtig: Der niedrigschwellige DIGI-Zuschuss wurde im Juni 2026 eingestellt — keine neuen Anträge mehr möglich.
(sechs Förderlinien)
(seit Juni 2026)
(Distr@l)
Zusammenfassung — alles Wichtige in Kürze
Förder-Übersicht Hessen ▾
Hessens Hauptinstrument ist Distr@l (bis 1 Mio. € über sechs Förderlinien, 2-stufiges Skizzen-Verfahren). Der DIGI-Zuschuss (50 %, bis 10.000 €) wurde im Juni 2026 eingestellt — das Bewerbungsportal ist geschlossen, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Die Einreichtermine 2026 für Distr@l sind verstrichen; den nächsten Stichtag bitte direkt bei der WIBank erfragen.
- Distr@l: 2-stufig (Skizze beim Ministerium → Vollantrag bei WIBank); Linien 2A/2B fördern 100.000–500.000 €; Einreichtermine 2026 verstrichen — nächsten Stichtag bei der WIBank erfragen
- DIGI-Zuschuss eingestellt (Juni 2026): keine neuen Anträge, Warteliste geschlossen — Einstiegs-Alternativen: Distr@l Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) oder BAFA-Beratung
- IT-Sicherheit hat kein eigenes Programm — läuft über Distr@l 2B oder Bund (KMU-innovativ); De-minimis-Obergrenze 300.000 € über 3 Jahre
Distr@l ist der hessische Hauptweg — der DIGI-Zuschuss ist eingestellt
Lange gab es in Hessen zwei sich ergänzende Programme: den niedrigschwelligen DIGI-Zuschuss für kleinere Einstiegsprojekte und Distr@l als große Linie. Seit Juni 2026 gilt: Der DIGI-Zuschuss ist eingestellt — Distr@l (inkl. der einstufigen Linie 1 für Machbarkeitsstudien) trägt die Landesförderung.
DIGI-Zuschuss Hessen
- ✓ Förderphase im Juni 2026 ausgelaufen (Haushaltskonsolidierung)
- ✓ Nur bereits ausgeloste Unternehmen können noch in ihrer Zusagefrist antragen
- ✓ Warteliste des Zufallsverfahrens wird nicht mehr berücksichtigt
- ✓ Alternativen: Distr@l Linie 1, BAFA-Beratung, ZIM (Bund)
Distr@l (WIBank)
- ✓ Schwerpunkt KI, Data Economy, Prozessautomatisierung
- ✓ Auch digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur
- ✓ Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt
- ✓ Sechs Linien — von Machbarkeitsstudie bis Wachstum
Sechs Förderlinien — eine passt zu Deinem Vorhaben
Distr@l bündelt sechs Förderlinien über den gesamten Innovationszyklus. Diese fünf sind für KI- und IT-Sicherheits-Vorhaben am relevantesten — je nach Reifegrad und Volumen wählen wir die passende. Ich helfe Dir bei der Auswahl.
Praxistipp: Seit der DIGI-Einstellung ist für kleine, klar abgegrenzte Vorhaben die Linie 1 (Machbarkeitsstudie) der schnellste Landesweg — einstufig, direkter Antrag bei der WIBank ohne Skizze. Größere Prozess-Implementierungen mit Innovationsgehalt laufen über Linie 2B, KI-Produktentwicklung über Linie 2A (jeweils ab 100.000 €). Wichtig: Distr@l 2A/2B starten erst bei 100.000 € — kleinere Vorhaben unter dieser Schwelle adressieren wir über Bundesprogramme (ZIM) oder die BAFA-Beratungsförderung.
Bist Du antragsberechtigt?
Drei Fragen zu Distr@l, dann weißt Du es. Wenn eine Antwort „Nein“ lautet, helfen Dir Bundes-Alternativen wie ZIM oder die BAFA-Beratungsförderung weiter.
Eine „Nein“-Antwort? Hessens Landesprogramme fallen für Dich raus — schau Dir ZIM (FuE-Charakter, bis 310.500 €), die BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) oder die kostenlosen Mittelstand-Digital-Zentren an.
Praktischer Hinweis: Distr@l läuft 2-stufig — erst Projektskizze beim Hessischen Ministerium für Digitale Strategie, dann Vollantrag bei der WIBank. Ausnahme: Linie 1 (Machbarkeitsstudien) ist einstufig — direkter Antrag ohne Skizze, gute Einstiegsoption seit der DIGI-Einstellung.
Was geht durch, was fällt raus
Bei Distr@l gelten klare Förderkriterien. Die rechte Liste ist genauso wichtig wie die linke.
Was gefördert wird
- KI, Machine Learning, Data Economy
- Prozessautomatisierung und digitale Plattformen
- Sichere IT-Infrastruktur (Cybersicherheit)
- Externe Beratung, Konzeption, Implementierung
- Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen als Projektteil
- Dual-Use-Projekte ausdrücklich erlaubt (Distr@l)
Was NICHT gefördert wird
- Bereits begonnene Maßnahmen (auch mündliche Bestellung zählt)
- Standard-Software ohne Implementierungstiefe
- Standard-Webseiten, klassisches Online-Marketing
- Eigene Personal- und Reisekosten
- Reiner laufender Betrieb / Hosting-Gebühren
- Doppelförderung mit anderen Programmen für dieselbe Maßnahme
IT-Sicherheit in Hessen — kein eigenes Programm, aber zwei klare Wege
Anders als Bayern (Förderbereich 2.2) oder NRW (MID-Digitale Sicherheit) hat Hessen kein dediziertes Cybersicherheits-Programm. Seit der Einstellung des DIGI-Zuschusses (Juni 2026) läuft IT-Sicherheit über Distr@l Linie 2B (bei Innovationsgehalt) sowie über Bundesprogramme und die BAFA-Beratungsförderung.
BAFA & Bund für IT-Sicherheit
Ohne DIGI-Zuschuss tragen Bund und Beratungsförderung den IT-Basis-Schutz: BAFA für die Strategie, KMU-innovativ für die Forschung, § 82 SGB III für Schulungen.
- BAFA-Beratung: 50 % / max. 1.750 € — ISMS, NIS-2-Voraudit, Risiko-Analyse
- KMU-innovativ Cybersicherheit (Bund): 50 % + Boni für FuE
- § 82 SGB III: Cyber-Schulungen in Kleinbetrieben (< 10 MA) bis 100 %
Distr@l Linie 2B — Cyber-Innovation
Für größere IT-Sicherheits-Vorhaben mit echtem Innovationsgehalt (100.000–500.000 €): neue Methoden in IT-Prozessen als digitale Prozessinnovation.
- KI-gestützte Threat Detection, OT-Security
- Zero-Trust-Architekturen, neue Verschlüsselung
- „Sichere IT-Infrastruktur“ ist 2026-Schwerpunkt — auch Dual-Use
Bund & Beratung ergänzend: KMU-innovativ Cybersicherheit (BMFTR, 50 % + KMU-Boni, Stichtage 15.4. & 15.10.) für FuE · BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 1.750 €) für Risiko-Analyse, NIS-2-Voraudit, ISMS-Konzept · § 82 SGB III für Cyber-Schulungen in Kleinbetrieben (< 10 MA, bis 100 %) · Beratung über IHK Hessen innovativ, RKW Hessen und das Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt.
Beide Themen fördern — die hessische Logik
Hessens Förderlogik nach der DIGI-Einstellung: Distr@l deckt den gesamten Innovationszyklus ab — von der einstufigen Machbarkeitsstudie (Linie 1) über Produkt- und Prozessinnovationen (2A/2B) bis zum Wachstum (4B). Kleinere Beratungs- und Einstiegsvorhaben laufen über BAFA und Bundesprogramme.
| Einstieg / Vorklärung | Distr@l (Umsetzung) | Sinnvoll für … |
|---|---|---|
| BAFA-Beratung (50 %, bis 1.750 €) | Linie 1 — Machbarkeitsstudie (einstufig) | Vorklärung + Studie vor dem großen Antrag |
| ZIM (Bund, bis 310.500 €, FuE) | Linie 2A — digitales KI-Produkt (100–500 T€) | FuE-Vorhaben gestaffelt ausbauen |
| — (nicht nötig) | Linie 2B — Prozessinnovation KI + IT-Sec (100–500 T€) | großes Vorhaben mit beiden Aspekten |
| BAFA-Beratung (bis 1.750 €) | Linie 4B — Wachstum (Personalkosten) | Vorklärung + Skalierungs-Team |
Wichtig: dieselbe Kostenposition nie in zwei Programmen abrechnen — die Doppelförderungsregel gilt auch zwischen Bund und Land. De-minimis-Obergrenze: 300.000 € über drei Steuerjahre (EU-VO 2023/2831).
So gehen wir das gemeinsam an
Förderung ist kein Selbstläufer — entscheidend ist, die Vorhaben richtig zu schneiden. Das ist genau mein Job. In drei Schritten vom ersten Gespräch zur umgesetzten Lösung.
Förder-Erstprüfung
Kostenlos, rund 30 Minuten. Wir klären, ob dein Vorhaben förderfähig ist, welcher Förderweg greift (KI, IT-Sicherheit oder beides) und welche Förderhöhe realistisch ist.
- Antragsberechtigung & De-minimis-Spielraum checken
- Realistische Förderhöhe einschätzen
- Kein Verkaufsgespräch — eine ehrliche Ersteinschätzung
Den richtigen hessischen Weg schneiden
Seit der DIGI-Einstellung trägt Distr@l die Landesförderung — mit sechs Linien und einer Lücke unter 100.000 €. Genau hier setze ich an: das Vorhaben so schneiden, dass es in den passenden Topf fällt.
- Distr@l-Linie wählen (2A Produkt / 2B Prozess) und die Skizze schärfen
- Einstieg ohne DIGI: Linie 1 (Machbarkeitsstudie, einstufig) oder BAFA-Beratung prüfen
- Die Lücke unter 100 T€ über ZIM/Bund schließen
- KI und IT-Sicherheit in Distr@l 2B bündeln
Antrag & Umsetzung begleiten
Ich begleite den Antrag bis zum Bescheid — und danach die eigentliche Umsetzung: KI-Plattform-Einführung mit Auxdata und Team-Trainings, die als Schulungsanteil mitgefördert werden.
- Antragstellung & Kommunikation mit der Förderstelle
- Umsetzung der KI-Lösung (DSGVO-konform mit Auxdata)
- Team-Befähigung über geförderte Schulungen
In sechs Schritten zum Bescheid
So läuft ein Distr@l-Antrag praktisch ab — diesen 2-stufigen Ablauf gehe ich mit Dir gemeinsam durch. Ausnahme: Linie 1 (Machbarkeitsstudien) ist einstufig — direkter Antrag bei der WIBank, Schritt 2 und 3 entfallen.
Praxistipp: Plane für Distr@l mindestens 4–6 Monate vom Skizzen-Entwurf bis zum Bescheid ein. Die 2-stufige Logik kostet Zeit, sichert aber im Gegenzug ein qualifiziertes Feedback bereits in der Skizzen-Phase — Du investierst keinen vollen Antragsaufwand ohne grünes Licht. Die Einreichtermine 2026 sind verstrichen; den nächsten Stichtag erfrägst Du am besten direkt bei der WIBank — verspätete Skizzen können mitunter in der nächsten Sitzung berücksichtigt werden.
Was bleibt am Ende für Dich übrig?
Drei typische Konstellationen — Beispielrechnungen auf Grundlage realer Projekte, keine Angebote. Sie zeigen die hessische Spannweite nach der DIGI-Einstellung: von der BAFA-Beratung bis zum 200.000-€-Distr@l-Zuschuss.
Kleiner Einstieg: Strategieberatung KI & Security
Software-KMU entwickelt ein digitales KI-Produkt
KI-Produkt über Distr@l, Strategie über BAFA
Wie Du den hessischen Schwerpunkt überzeugend begründest
Distr@l priorisiert 2026 explizit fünf Schwerpunkte: KI, Data Economy, Prozessautomatisierung, digitale Plattformen, sichere IT-Infrastruktur. In meinen Anträgen funktionieren diese Argumentationslinien gut:
- Multi-Modell-Routing: „Statt einem einzelnen Sprachmodell wählt die Plattform pro Anfrage das fachlich und sicherheitstechnisch optimale aus 80+ Modellen aus — eine im KMU-Segment seltene Architektur.“
- Knowledge Graph statt klassischem RAG: „Die Lösung modelliert Beziehungen zwischen Entitäten explizit — sie geht über reine Vektor-Suche hinaus und liefert nachvollziehbare Ergebnisse statt Halluzinationen.“
- Souveräne Datenhaltung: „Erstmals wird die rechtssichere Nutzung führender US-/CN-KI-Modelle in einer DSGVO-konformen deutschen Infrastruktur ermöglicht. Das ist im aktuellen KMU-Markt einzigartig.“
- Branchenspezifische Agenten: „Die entwickelten Agenten bilden Prozesse ab, für die kein Standardprodukt existiert.“
Praxistipp: Die Distr@l-Skizze ist Deine wichtigste Phase. Vor Einreichung empfehle ich ein Vorgespräch beim Ministerium oder bei der WIBank — die Sachbearbeiter sind häufig hilfsbereit und sagen Dir früh, ob Deine Linien-Wahl trägt und welche Argumentation greift.
Frag direkt nach — oder lass uns gemeinsam starten
Du willst sofort wissen, was für dein Vorhaben drin ist? Frag den Auxdata-Assistenten live — er kennt die Förderprogramme aller Bundesländer. Und wenn’s konkret wird, bringen wir es für dich in Gang.
⚠Die Auskunft ist KI-generiert, und Förderprogramme ändern sich schnell — alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich klären wir das gemeinsam.
Wir bringen das für dich in Gang — ab 300 € pauschal
Du willst nicht allein durch den Antrag? Wir prüfen dein Vorhaben, schneiden die Förderstrategie und helfen bei der Erstellung des Antrags — als planbare Pauschale ab 300 €.
Förder-Hilfe anfragen →Häufig gestellte Fragen
Gibt es den DIGI-Zuschuss noch?
Wie funktioniert das 2-stufige Verfahren bei Distr@l?
Welche Distr@l-Linie passt zu meiner Auxdata-Einführung?
Wann ist der nächste Distr@l-Stichtag?
Welche IT-Sicherheits-Förderung gibt es in Hessen?
Wie lange dauert der Antrag bis zur Bewilligung?
Darf ich vor dem Förderbescheid Verträge abschließen?
Was ist mit Dual-Use-Projekten?
Kann ich Programme kombinieren?
Bekomme ich die Förderung als Vorschuss oder erst nach Abschluss?
Lust auf ein unverbindliches Gespräch?
Im 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob Dein KI- oder IT-Sicherheits-Vorhaben förderfähig ist, welche Distr@l-Linie passt — und wie wir die Skizze rechtzeitig zum nächsten Einreichtermin vorbereiten (aktuelle Stichtage erfragen wir für Dich bei der WIBank).
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