Nachrichten und Meine Wirkung
Mitteilungen des Betreibers lesen — und die Wirkungszahlen des Cockpits richtig einordnen.
Was du in diesem Tutorial tust
Zwei Bereiche, die seit Handbuchversion 2.4.1 im Cockpit stehen: das Nachrichtenpostfach und die Seite „Meine Wirkung“. Das Postfach ist schnell erklärt. Die Wirkungsseite braucht mehr Sorgfalt, denn sie zeigt eine Schätzung, keine Messung. Wer das nicht weiß, zieht aus der Zahl falsche Schlüsse.
Du lernst, wie die Stundenzahl zustande kommt, welcher Faktor sie je Organisation skaliert, was ausdrücklich nicht mitzählt und wer die Zahlen sehen kann. Voraussetzung: A1.
Transkript des Videos
Dieses Kapitel erklärt zwei Bereiche aus dem AuxData-Benutzerhandbuch: Nachrichten und Meine Wirkung. Wir verwenden Lehrgrafiken und fiktive Beispiele. Ziel ist, Hinweise zuverlässig zu bearbeiten und die angezeigte Zeitersparnis richtig einzuordnen. Eine Zahl auf dem Bildschirm braucht immer einen klaren Bezug: Zeitraum, Zählweise und Bedeutung.
Ungelesene Mitteilungen können im Cockpit als Banner erscheinen. Das Handbuch beschreibt Betreff, Absender und eine kurze Vorschau. Öffnen führt zur Nachrichtenübersicht. Gelesen setzt dagegen die entsprechende Markierung. Diese beiden Aktionen haben unterschiedliche Wirkungen. Ein geöffnetes Banner ist deshalb nicht automatisch als erledigt oder gelesen markiert.
Über das Anwender-Menü gelangen Sie zur Nachrichtenübersicht. Links stehen laut Handbuch die letzten fünfzig Nachrichten, rechts der vollständige Inhalt der ausgewählten Nachricht. Die Liste enthält Mitteilungen seit Anlage Ihres Kontos. Eine ältere Nachricht, die nicht mehr angezeigt wird, ist damit kein Beleg dafür, dass es sie nie gegeben hat.
Nehmen wir einen fiktiven Hinweis auf eine geplante Wartung. Sie öffnen ihn, prüfen Datum, betroffene Funktion und die für Sie nötige Handlung. Erst dann markieren Sie ihn als gelesen. Diese Markierung dokumentiert die Bedienaktion; sie beweist nicht, dass eine im Text genannte Aufgabe schon erledigt wurde.
Das Handbuch nennt eine automatische Meldung beim Erreichen von achtzig Prozent des maßgeblichen Monatskontingents. Sie soll eine frühzeitige Reaktion ermöglichen. Welche Person oder Organisation betroffen ist, hängt vom Lizenzmodell ab. Prüfen Sie deshalb den Wortlaut und den aktuellen Verbrauch. Ein Hinweis ist noch keine Genehmigung für eine kostenpflichtige Nachbuchung.
Meine Wirkung steht nur zur Verfügung, wenn die Organisation die Funktion aktiviert hat. Die Anzeige Diese Woche gespart führt laut Handbuch zur Auswertung. Die Stunden sind eine Schätzung aus protokollierten Vorgängen. Die Plattform misst damit nicht direkt, wie lange Sie dieselbe Aufgabe ohne künstliche Intelligenz gebraucht hätten.
Heute, diese Woche, dieser Monat, dieses Jahr und Gesamt sind teilweise ineinander enthaltene Zeiträume. Sie dürfen die Zahlen deshalb nicht einfach addieren. Der frei gewählte Zeitraum für die Tabellen ist davon getrennt. Wenn Sie Veränderungen vergleichen, verwenden Sie denselben Zeitraum und prüfen Sie, ob die zugrunde liegende Zählweise unverändert geblieben ist.
Das Handbuch ordnet verschiedenen Aktionsarten feste Standardminuten zu. Eine einfache Chat-Anfrage zählt beispielsweise mit drei Minuten, ein Chat mit Wissen oder Werkzeugen mit zehn Minuten. Zwei einfache Anfragen ergeben in diesem fiktiven Beispiel sechs geschätzte Minuten. Das Ergebnis sagt noch nichts über die tatsächlich erreichte Qualität aus.
Fehlgeschlagene oder abgebrochene Läufe zählen laut Handbuch nicht mit. Auch schlecht bewertete Ergebnisse werden ausgeschlossen. Wiederholte automatische Service-Läufe zählen je Service und Kalendertag nur einmal. Zusätzlich begrenzt ein Tagesdeckel die Summe. Die Anzeige ist damit eine regelbasierte Auswertung und keine lückenlose Zeiterfassung.
Die Organisation kann die Standardwerte mit einem Kalibrierungsfaktor anpassen. Nach Handbuch wirkt eine Änderung auch auf die bisherige Historie. Eine andere Stundenzahl kann daher aus einer anderen Berechnung entstehen. Prüfen Sie den angegebenen Faktor, bevor Sie aus einem Sprung in der Anzeige auf mehr oder weniger geleistete Arbeit schließen.
Das Handbuch trennt die persönliche Auswertung vom Team-Feed. Die Auswertung zeigt Ihre eigenen Zahlen. Im Feed können erreichte Stufen und Auszeichnungen mit Namen erscheinen, aber keine Stunden, Punkte oder Vorgangszahlen. Für die eigenen Feed-Einträge beschreibt das Profil einen gesonderten Schalter.
Eine Stufe ist kein Leistungsvergleich zwischen Kolleginnen und Kollegen. Wählen Sie eine fiktive Aufgabe und beantworten Sie drei Fragen: Welches brauchbare Ergebnis ist entstanden, welche Prüfung war nötig und welche Nacharbeit blieb? Vergleichen Sie diese Beobachtung mit der geschätzten Zeitersparnis. Für Nachrichten notieren Sie zusätzlich den Unterschied zwischen Öffnen, als gelesen markieren und tatsächlicher Erledigung.
Damit können Sie beide Bereiche sinnvoll nutzen.
Quellen und Stand
Geprüft gegen das AuxData-Benutzerhandbuch v2.4.1 (Stand 07.09.2026), Kapitel 11, 11.1, 11.2, 11.3, 12, 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, 12.6, 12.7, 12.8, 12.9, 12.10 und 12.11.
Hinweis: Beide Funktionen muss die Organisation freischalten. Ist „Meine Wirkung“ nicht aktiv, fehlen Anzeige und Seite vollständig. Exakte UI-Bezeichnungen können je nach Produktstand abweichen.
Nachrichten im Cockpit
Der Betreiber kann dir schreiben. Du entscheidest, wann die Karte verschwindet.
1Was eine Banner-Karte ist
Liegt eine ungelesene Nachricht für dich vor, erscheint sie beim Öffnen des Cockpits oben im Inhaltsbereich als Karte. Auf der Karte stehen drei Angaben:
- Betreff
- Worum es geht.
- Absender
- Der Serviceadministrator oder die Organisation.
- Vorschau
- Die ersten rund 120 Zeichen des Nachrichtentexts.
2Die zwei Schaltflächen
- Gelesen
- Markiert die Nachricht als gelesen. Die Karte verschwindet sofort.
- Öffnen
- Wechselt in die Nachrichtenübersicht, ohne zu markieren. Die Karte kommt beim nächsten Cockpit-Aufruf wieder.
- Ausgangspunkt
- Dein Cockpit. Idealerweise liegt eine Banner-Karte an; wenn nicht, heb dir diese Übung für den nächsten Fall auf.
- Das tust du
- Auf „Öffnen“ klicken, nicht auf „Gelesen“.
- Die Seite neu laden.
- Dann auf „Gelesen“ klicken und erneut neu laden.
- Das siehst du
- Nach „Öffnen“ ist die Karte wieder da, nach „Gelesen“ nicht mehr. Nur du entscheidest also, wann sie verschwindet — und sie verschwindet nicht versehentlich, bloß weil du sie einmal angesehen hast.
- Klappt nicht?
- Liegt gar keine Karte an, hat der Betreiber gerade nichts mitzuteilen. Die Nachrichtenübersicht aus Stufe 2 erreichst du trotzdem.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Die Nachrichtenübersicht
Alles an einem Ort, mit zwei Grenzen, die man kennen sollte.
1Wo sie liegt
Anwender-Menü in der Seitenleiste (Personensymbol) → Eintrag Nachrichten. Die Seite hat zwei Bereiche: links die Liste deiner letzten Nachrichten, rechts der Lesebereich mit Absender, Zeitstempel, Betreff und vollständigem Text.
2Gelesen markieren und löschen
- In der Liste auf eine hervorgehobene, also ungelesene Nachricht klicken.
- Den Text im Lesebereich lesen.
- Auf Als gelesen markieren klicken — erst dann entfällt die Hervorhebung.
Löschen entfernt die Nachricht nur aus deiner Ansicht. Kolleginnen und Kollegen, die dieselbe Mitteilung bekommen haben, behalten sie.
3Zwei Grenzen
- Ausgangspunkt
- Drei Mitteilungen: „Wartung am Samstag von 8 bis 12 Uhr“, „Ab sofort gilt die neue Freigaberichtlinie“, „Der Agent Vertrieb heißt jetzt Vertrieb DACH“.
- Das tust du
- Ordne jede einem der beiden Orte zu und begründe in einem Satz, wie lange sie jeweils gebraucht wird.
- Das siehst du
- Ins Postfach gehört, was ein Datum hat und danach erledigt ist. In eine Wissensdatenbank gehört, was jemand in sechs Monaten nachschlagen können muss. Die Freigaberichtlinie im Postfach ist in drei Wochen unauffindbar — und dann beruft sich niemand mehr darauf.
- Klappt nicht?
- Wenn du bei einer Mitteilung beides für richtig hältst, gehört sie an beide Orte: kurz ins Postfach als Hinweis, ausführlich in die Wissensdatenbank zum Nachlesen.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Automatische System-Benachrichtigungen
Die Plattform meldet sich selbst, wenn das Kontingent knapp wird.
1Die 80-Prozent-Meldung
Sobald du (bei Anwenderlizenz) oder deine Organisation (bei Volumenlizenz) 80 Prozent des monatlichen Token-Kontingents verbraucht hast, legt die Plattform automatisch eine Nachricht ins Postfach. Sie erscheint wie jede andere als Banner-Karte und lässt sich genauso markieren und löschen.
2Was du danach tun kannst
- Den eigenen Verbrauch im Profil ansehen und einordnen.
- Bei Bedarf selbst nachbuchen, sofern deine Lizenz das vorsieht.
- Teure Läufe prüfen: mehrstufige Workflows und große Wissensdatenbank-Kontexte kosten deutlich mehr als ein einfacher Chat.
- Ausgangspunkt
- Dein Profil, Reiter „Mein Verbrauch“.
- Das tust du
- Notieren, bei welchem Prozentsatz deines Kontingents du heute stehst.
- Ausrechnen, der wievielte Tag des Monats heute ist.
- Beides vergleichen.
- Das siehst du
- Wenn du am Zehnten bei 60 Prozent stehst, wirst du den Monat nicht durchhalten. Das jetzt zu wissen ist harmlos; es am Fünfundzwanzigsten mitten in einer Abgabe zu erfahren, ist es nicht. Genau dafür meldet sich die Plattform von selbst, wenn es knapp wird.
- Klappt nicht?
- Gibt es den Reiter nicht, hat deine Organisation kein Kontingent je Person eingerichtet. Dann gilt das Budget für alle gemeinsam und du siehst deinen Anteil nicht.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Meine Wirkung öffnen
Eine Anzeige in der Seitenleiste, dahinter eine eigene Seite.
1Die Anzeige in der Seitenleiste
Ist die Funktion in deiner Organisation freigeschaltet, steht in der linken Spalte Diese Woche gespart mit einem Stundenwert, eine Nachkommastelle. Der Wert gilt für die laufende Kalenderwoche ab Montag. Die Anzeige steht unter der Agenten- oder Projektauswahl und begleitet dich durch alle Cockpit-Seiten.
Links daneben erscheint das Siegel deiner Stufe, sobald eine ermittelt werden konnte. Beim Überfahren mit der Maus steht der Wortlaut, etwa „Stufe 4 von 7: Routinier“. Lässt sich keine Stufe ermitteln, fehlt nur das Siegel, der Stundenwert bleibt.
2Fünf Zeiträume auf einen Blick
Ein Klick öffnet myimpact.html. Oben stehen fünf Werte: Heute (seit 0 Uhr), Diese Woche (seit Montag), Dieser Monat (seit dem Ersten), Dieses Jahr (seit 1. Januar) und Gesamt.
Darunter zwei Nebenkennzahlen über die gesamte Historie: Punkte gesamt (eine rein spielerische Zusatzgröße) und Vorgänge gesamt (die Zahl der gezählten Chat-Anfragen und Service-Ausführungen).
3Zeitraum auswerten, drei Tabellen
Über die Felder Von und Bis wählst du einen Zeitraum, vorbelegt vom Monatsersten bis heute, und klickst Auswerten. Das gewählte Bis-Datum zählt einschließlich. Danach zeigt die Seite drei Tabellen:
- Nach Agent
- Gesparte Minuten und Vorgänge je Agent.
- Nach Aktionsart
- Dieselben Größen je Art der Aktion — die Grundlage der Schätzung, siehe Stufe 6.
- Nach Persona
- Rangliste deiner eigenen Personas, absteigend nach gesparter Zeit. Die Punkte dort sind keine eigene Mechanik, sondern dieselben Punkte, nur nach Persona gruppiert.
- Ausgangspunkt
- Die Seite „Meine Wirkung“, Zeitraum auf den letzten vollen Monat gestellt.
- Das tust du
- Die Tabelle „Nach Aktionsart“ öffnen.
- Die Art heraussuchen, die bei dir am meisten beiträgt.
- Dich erinnern, was du in diesem Monat tatsächlich getan hast, und beides nebeneinanderhalten.
- Das siehst du
- Die Zahl bildet ab, wie oft du etwas getan hast, nicht wie viel es dir gebracht hat. Ein Monat mit vielen kurzen Fragen steht oben, ein Monat mit drei schwierigen Recherchen weiter unten — obwohl der zweite Monat der wertvollere war.
- Klappt nicht?
- Ist die Tabelle leer, war der gewählte Zeitraum vor deiner ersten Nutzung oder die Auswertung ist für deine Organisation nicht freigeschaltet.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Stufen und Auszeichnungen
Sieben Stufen, dreizehn Auszeichnungen — und was sie nicht bedeuten.
1Die Stufenleiter
Maßgeblich ist einzig die kumulierte Zeitersparnis über deine gesamte Historie, also der Wert unter „Gesamt“. Der gewählte Auswertungszeitraum spielt keine Rolle, die Lizenzstufe der Organisation ebenfalls nicht.
| Stufe | Name | Ab kumulierter Zeitersparnis |
|---|---|---|
| 1 | Einsteiger | 0 Std |
| 2 | Entdecker | 2 Std |
| 3 | Anwender | 10 Std |
| 4 | Routinier | 30 Std |
| 5 | Profi | 150 Std |
| 6 | Vorreiter | 300 Std |
| 7 | AuxData Champion | 500 Std |
Der Fortschrittsbalken zeigt den Weg innerhalb der aktuellen Stufe, von deren Schwelle bis zur nächsten — nicht von null bis zur höchsten Stufe. Sonst stünde jemand, der Stufe 6 gerade erst erreicht hat, scheinbar schon fast am Ziel. Auf der höchsten Stufe entfällt die Restangabe.
2Dreizehn Auszeichnungen
Erreichte stehen in Farbe, offene blass mit ihrer Bedingung — man sieht also von Anfang an, wofür es etwas gibt. Es zählen dieselben Vorgänge wie für die Zeitersparnis: abgeschlossen, mit Ergebnis, nicht schlecht bewertet.
| Auszeichnung | Bedingung |
|---|---|
| Erster Chat | Erste Chat-Anfrage gestellt |
| Mit Wissen gearbeitet | Erste Anfrage mit Wissensdatenbank oder Werkzeug |
| Erster AI-Service | Ersten AI-Service ausgeführt |
| Erster Workflow | Ersten mehrstufigen Workflow ausgeführt |
| Umgeschaut | 3 verschiedene Agenten genutzt |
| Vielseitig | 8 verschiedene Agenten genutzt |
| Mit Personas gearbeitet | 3 verschiedene Personas eingesetzt |
| Dranbleiber | An 10 verschiedenen Tagen aktiv |
| Stammgast | An 30 verschiedenen Tagen aktiv |
| Wegbegleiter | An 100 verschiedenen Tagen aktiv |
| Hundert Vorgänge | 100 Vorgänge abgeschlossen |
| Fünfhundert Vorgänge | 500 Vorgänge abgeschlossen |
| Tausend Punkte | 1.000 Punkte gesammelt |
- Ausgangspunkt
- Deine Übersicht der offenen Auszeichnungen.
- Das tust du
- Teile sie in zwei Gruppen: die, die du durch deine normale Arbeit ohnehin irgendwann erreichst — und die, für die du dein Verhalten ändern müsstest.
- Das siehst du
- Die zweite Gruppe ist die interessante. Prüfe bei jeder Auszeichnung darin, ob die geforderte Verhaltensänderung fachlich überhaupt sinnvoll wäre. Meistens ist sie es nicht: Mehr Anfragen zu stellen, nur um eine Stufe zu erreichen, verbraucht das Kontingent deiner Organisation für nichts.
- Klappt nicht?
- Wenn eine Auszeichnung dich ernsthaft in Versuchung führt, ist das kein persönliches Versagen — so sind solche Anzeigen gebaut. Der Umgang damit ist, sie zu kennen und trotzdem nach der Aufgabe zu arbeiten.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Woher die Zahl stammt
Die wichtigste Stufe dieses Tutorials: eine Schätzung ist keine Messung.
1Feste Minutenwerte je Aktionsart
Die Plattform misst nicht, wie lange du ohne sie gebraucht hättest. Sie ordnet jeder gewerteten Aktion eine feste Minutenzahl zu:
| Aktionsart | Minuten | Was gemeint ist |
|---|---|---|
| Chat-Anfrage | 3 | Ein einfacher Chat-Turn ohne Wissensdatenbank, Werkzeug oder Skill. |
| Chat mit Wissen oder Werkzeugen | 10 | Ein Chat-Turn mit Wissensdatenbank-Kontext, Werkzeugaufruf oder Skill. |
| AI-Service | 30 | Ausführung eines einstufigen AI-Service. |
| AI-Workflow | 20 + 10 je Schritt, höchstens 180 | Mehrstufiger Workflow: Grundwert plus Schrittzuschlag, gedeckelt je Lauf. |
Die Werte sind absichtlich niedrig angesetzt. Eine zu hohe Zahl würde die Glaubwürdigkeit der Anzeige dauerhaft beschädigen; eine zu niedrige kostet nur einen Teil des Effekts.
2Der Kalibrierungsfaktor
Deine Organisation kann vom Standard abweichen. Der Administrator hinterlegt einen Faktor zwischen 0,5 und 2,0, mit dem alle Minutenwerte skaliert werden. Weicht er von 1,0 ab, nennt die Seite ihn unter den Kennzahlen: „Ihre Organisation rechnet mit dem Faktor 1,3.“ Bei 1,0 steht dort nichts.
3Was nicht zählt
- Abgebrochene und fehlerhafte Läufe
- Nur erfolgreich abgeschlossene Chats und Service-Ausführungen zählen.
- Interne Läufe
- Ausführungen, die nicht als reguläre Anwenderarbeit gelten.
- Schlecht bewertete Ergebnisse
- Eine mit Schulnote 4 oder 5 bewertete Antwort fällt vollständig heraus. Schlechte Qualität soll sich nicht als Zeitersparnis verbuchen.
- Wiederholte Läufe automatischer Services
- Ein per Zeitplan ausgelöster Service zählt je Service und Kalendertag nur einmal.
4Der Tagesdeckel
Pro Kalendertag zählen höchstens 8 Stunden. Liegt die Summe darüber, kürzt die Plattform den Tag anteilig, statt die Zahl unbegrenzt wachsen zu lassen.
- Ausgangspunkt
- Die Angaben aus dieser Stufe: der Kalibrierungsfaktor, die Minutenwerte je Aktionsart und der Tagesdeckel.
- Das tust du
- Rechne aus, wie viele Chats mit Wissensbezug und wie viele Service-Läufe es bräuchte, um den Tagesdeckel zu erreichen.
- Halte das gegen einen echten Arbeitstag von dir.
- Das siehst du
- Der Deckel ist nicht dazu da, dich auszubremsen, sondern damit ein einzelner ungewöhnlicher Tag die Statistik nicht sprengt. Und du siehst, wie weit dein realer Tag davon entfernt ist — meistens sehr weit.
- Klappt nicht?
- Kommt bei dir eine unplausible Zahl heraus, hast du vermutlich den Kalibrierungsfaktor vergessen. Genau das ist der Punkt dieser Stufe: Die angezeigte Zeitersparnis ist eine gerechnete Schätzung, keine Messung an deinem Tag.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Team und Privatsphäre
Was Kolleginnen und Kollegen sehen — und was niemand sieht.
1Der Team-Feed
Unterhalb der Kennzahlen stehen die Errungenschaften der Kolleginnen und Kollegen aus den letzten 30 Tagen, etwa „Anna hat die Stufe Profi erreicht“. Sortiert nach Zeitpunkt, neueste zuerst, höchstens 20 Einträge.
Ein Eintrag entsteht in dem Moment, in dem dir die Errungenschaft auf der Seite angezeigt wurde. Wer „Meine Wirkung“ nie öffnet, erscheint auch nicht im Feed.
2Sich herausnehmen
Im Profil steht der Schalter Meine Errungenschaften im Team-Feed zeigen. Er ist eingeschaltet, solange die Organisation die Funktion nutzt. Schaltest du ihn ab, verschwinden deine Einträge sofort und vollständig aus dem Feed aller Kolleginnen und Kollegen, auch die vergangenen. Schaltest du ihn wieder ein, sind sie zurück. Den Feed selbst siehst du in jedem Fall.
3Das Ziel der Woche
Oberhalb des Feeds steht ein gemeinsames Wochenziel, das die Plattform vorgibt und das jede Woche wechselt — zum Beispiel: drei Viertel der aktiven Kolleginnen und Kollegen schließen diese Woche mindestens einen Vorgang ab. Dazu gehören eine kurze Beschreibung, ein Fortschrittsbalken und ein Zählstand wie „8 von 12 haben mitgemacht“.
- Niemand muss mehr leisten
- Gemessen wird, wie viele mitgemacht haben, nicht wie viel Einzelne gearbeitet haben.
- Nur eine Summe
- Keine Namen, keine Einzelzahlen — auch nicht für Administratoren.
- Erst ab drei Aktiven
- Unterhalb von drei in den letzten 30 Tagen aktiven Personen zeigt die Plattform gar kein Ziel an, weil sich aus einer Summe sonst auf Einzelne schließen ließe.
- Keine Punkte
- Fürs Erreichen gibt es weder Punkte noch eine Auszeichnung, nur einen namenlosen Eintrag im Feed.
4Deine Zahlen bleiben deine
Du siehst ausschließlich deine eigenen Aktionen. Es gibt keine Ansicht, in der jemand die Zahlen anderer sehen könnte, auch nicht als Administrator. Der Team-Feed ist die einzige Ausnahme und nennt keine Zahlen. Die Rangliste „Nach Persona“ vergleicht nur deine eigenen Personas untereinander.
- Ausgangspunkt
- Der Schalter für den Team-Feed in deinem Profil, in dem Zustand, in dem er heute steht.
- Das tust du
- Nachlesen, was Kolleginnen und Kollegen bei eingeschaltetem Schalter von dir sehen — und was auch dann niemand sieht.
- Den Schalter bewusst setzen, auch wenn du ihn so lässt, wie er ist.
- Das siehst du
- Sichtbar werden Stufe und Auszeichnungen, nicht deine Inhalte: Keine Frage, kein Chat, kein Dokument wird für andere lesbar. Trotzdem ist es eine Entscheidung, denn eine Stufe im Vergleich zu anderen erzeugt einen Druck, den eine Zahl für dich allein nicht hat.
- Klappt nicht?
- Gibt es den Schalter nicht, ist der Team-Feed in eurer Organisation abgeschaltet. Dann ist die Entscheidung bereits für alle getroffen.
✓ Das hast du jetzt erledigt
Das sitzt.
Du liest Nachrichten, ordnest die Wirkungszahlen richtig ein und kannst erklären, was sie aussagen und was nicht. Damit kannst du die Funktion auch Kolleginnen und Kollegen erklären, ohne mehr zu versprechen, als sie hergibt.
Sitzt die Einordnung?
7 Fragen aus den Stufen 1–7. Kein Zertifikat — zur Selbstkontrolle. Beliebig oft wiederholbar.